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Auftrag und inhaltliches Konzept


Gemäss Auftrag der Luzerner Regierung sammelt, dokumentiert, vermittelt und erforscht das Historische Museum Luzern kulturgeschichtliche und volkskundliche Kulturgüter aus dem Gebiet des Kantons Luzern und der Innerschweiz.


Seit der Neukonzeption und dem Umbau im Jahr 2003 ist das Museum wieder ein Zeughaus geworden. Ein modernes Lager, in dem ganz verschiedenes „Zeug" aus der Kulturgeschichte des Kantons und der Region Luzern gelagert und präsentiert wird. Das Museum wird deshalb als Depot bezeichnet.
Bei der Vermittlung setzen wir nicht auf Historikerinnen oder Museumspädagogen, sondern auf Schauspieler. Wir sind überzeugt, dass die inszenatorischen Mittel des Theaters die Möglichkeiten des Museums ideal ergänzen.


Das Depot ist in drei Bereiche eingeteilt:
Das Schaudepot, das Lager und das Zwischenlager


Das Schaudepot

ist die frei zugängliche Museumssammlung. Tausende von Objekten sind im Schaudepot ausgestellt. Begeben Sie sich selbst auf Spurensuche! Wie in einem Lager sind alle Stockwerke, Gestelle, Abteile und Fächer systematisch durchnummeriert. Jedes Objekt besitzt einen eigenen Strichcode. Dieser erschliesst die ganze Sammlung und ist deshalb auch als neues Logo des Museums ausgewählt worden. Mithilfe eines kleinen Scanners kann der Strichcode eingelesen werden und die Informationen erscheinen in deutscher oder englischer Sprache auf dem Display. Es kann dabei zwischen detaillierten Objekterklärungen, thematischen Rundgängen oder kniffligen Quiz für Kinder ausgewählt werden.


Das Lager

ist der streng vertrauliche Bereich des Museums. Hier ist man ausschliesslich unterwegs mit unseren professionellen Schauspielerinnen und Schauspielern. Die Theatertouren sind im Eintrittspreis inbegriffen, finden fünf Mal täglich statt und dauern rund 45 Minuten. Sie werden von Fachleuten speziell für diesen Ort geschrieben und inszeniert. Jährlich entstehen drei bis vier neue Theatertouren, die Themen der Sonderausstellungen und des Lehrplans aufgreifen oder als besondere Überraschungen für Kinder gedacht sind.


Das Zwischenlager

jährlich werden im Zwischenlager zwei Sonderausstellungen zu ausgewählten Themen der Luzerner und Zentralschweizer Kulturgeschichte präsentiert. Wir recherchieren und produzieren die Ausstellungen selbst und achten darauf, Partnerinstitutionen aus der Region in unsere Projekte miteinzubeziehen.


Museumsgestaltung und Betriebskonzept


Gestaltung Sonderausstellungen und Werbemittel


Geschichte des Museumsgebäudes

Das Haus wurde 1567-1568 als Zeughaus der Stadt und des Standes Luzern erbaut. Man nutzte es auch als Korn- und Salzmagazin. Bis 1983 diente es als kantonales Zeughaus, dann wurde das Gebäude umgebaut. 1986 eröffnete man darin das kantonale Historische Museum. 2003 wurde das Museum neu konzipiert und eingerichtet. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz.



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